StartseiteQi Gong und Meditation


Peking um 6 Uhr morgens: Tausende Chinesen beginnen ihren Tag in einem der zahlreichen Parks der Stadt. Sie praktizieren dort die fließenden Bewegungen unterschiedlicher Tai Chi Formen, die konzentrierte Beweglichkeit der Qi Gong Stellungen und die friedvolle Klarheit der Meditation. Die Grundlage dieser Aktivitäten ist das jahrtausende alte Wissen um "Qi", die Lebensenergie, die für eine gesunde Körperfunktion zuständig ist. Dieses Wissen durchdringt alle Lebensbereiche von der Ernährung und Medizin bis hin zur Lebensführung und -einstellung. Der frühe Morgen ist die beste Tageszeit um Qi aufzunehmen und der beste Platz findet sich an der frischen Luft oder in der freien Natur. Ziel dieser Übungen ist, den Qi Fluß durch den Körper zu verbessern um dessen Widerstandskraft zu stärken, seine Beweglichkeit zu erhalten und geistige Klarheit zu erlangen.


Qi Gong ist ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Früher wurden die chinesischen Ärzte nur so lange bezahlt, so lange ihre Kunden nicht krank wurden! Sie hatten natürlich größtes Interesse an der Gesundheit ihrer Patienten! Die chinesische Medizin ist aus der Beobachtung des Zusammenwirkens von Mensch, Natur und Kosmos entstanden und basiert auf dem Erklärungsmodell "Meridiansystem" einerseits und der Erkenntnis des beständigen Wandels, dem Modell von "Yin und Yang" andererseits.
Qi Gong ist ein uralter Weg zu Gesundheit und Gesunderhaltung von Körper und Geist.

Qi Gong - anmutige, bewußt ausgeführte Bewegungen stärken die Lebensenergie und machen den Körper elastisch


Qi - Die Lebensenergie

Qi ist die unsichtbare Kraft, die den ständigen Wandel in unserer Welt möglich macht, die man nur durch ihre Wirkung erkennen kann.
Qi ist das was alles Lebendige belebt. Immateriell und doch essenziell, formt es die materielle Welt.

Gong wird meist mit „beharrliches Üben“, „Arbeit“, „Pflege“ übersetzt.

Qi Gong bedeutet also frei übersetzt „ Pflege der Lebensenergie“

Meditation

Die Vorstellung, daß das Qi der Aufmerksamkeit folgt, ist ein Grundsatz im daoistischen Denken. Meditation wird daher auch als "stilles Qi Gong" bezeichnet. Wenn der Geist verwirrt ist, zerstreut sich der Wille und man ist unfähig, sich zu konzentrieren. Dadurch wird das Qi des Körpers geschwächt. Durch Meditation (z.B. Konzentration auf den Atemfluß) beruhigt sich der Geist, der Qi Fluß harmonisiert sich und der Wille wird gestärkt. Die drei Körperaspekte Geist, Wille und Qi gleichen sich in der Theorie des Qi Gong gegenseitig aus und unterstützen sich.